Dezember 09, 2018

Monika Schäfer – von „Volksverhetzern“ und verbotenen Fragen…

Monika Schäfer – von „Volksverhetzern“ und verbotenen Fragen…

Sehr verehrte Damen und Herren,

ich bin begeistert!! Endlich greifen „die öffentlichen Medien“ einmal das Thema „Monika Schaefer“ auf. Aber lesen Sie selbst in diesem wunderbaren Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Zitat aus dem Text:

Vergangene Woche konnte es sich Monika S. nicht verkneifen, das Gerichtsverfahren einer anderen, bereits verurteilten Volksverhetzerin vor dem Münchner Landgericht zu besuchen. Die Kanadierin setzte sich einfach ins Publikum. Wie sich bald herausstellen sollte, war das nicht sonderlich klug von ihr.

Nun, weil Sie alle ja „rechtschaffene“ und „nach der Wahrheit strebende“ Bürger sind, möchte ich dieses Zitat… sagen wir mal… ergänzen:

„Die andere Volksverhetzerin“ (oder etwas älter „Hexe“): Frau Sylvia Stolz (ja, ihr Name darf ausdrücklich genannt werden!!) war, für die, die es noch nicht wissen, die Anwältin des Wissenschaftlers Ernst Zündel, welcher angeklagt und verurteilt wurde, weil er über die Existenz(möglichkeiten) von Gaskammern in den Konzentrationslagern forschte und seine Schriften dazu „öffentlich“ machte. Finden werden Sie diese Schriften allerdings nicht, denn in der BRD, in der „keine Zensur stattfindet“ stehen mehrere Tausend Bücher, bis dato anerkannter Wissenschaftler aus dem In- und Ausland auf dem Index! D.h. Außerhalb der Reichweite des Deutschen Volkes, dem man es nicht zumuten kann, oder besser gesagt „darf“, diese zu lesen, um überhaupt zu wissen, wovon wir hier sprechen, und sich so eine eigene Meinung zur Sachlage zu bilden!

Nun, Frau Stolz musste ins Gefängnis, weil (und ich wiederhole mich unglaublich gerne) sie als „unvorbestrafte Anwältin“ ihren Mandanten verteidigte. Und zwar auf die genau selbe Art und Weise, auf die jeder Schwerverbrecher und Massenmörder das Recht hat verteidigt zu werden. D.h. Sie wurde zu über drei Jahren Haft verurteilt weil sie „vor dem Gericht“, also „öffentlich“ Beweisanträge stellte. Dies ist normal und in allen anderen Strafverfahren völlig „gesetzeskonform“! Oder verraten Sie mir bitte, wie man seinen Mandanten, ganz gleich welches Verbrechen er auch begangen haben mag, sonst „verteidigen“ sollte?

Nun, in so genannten Holocaustprozessen ist diese Handhabung lustigerweise „gesetzeswidrig“! Denn, wenn Sie, als Strafanwalt, Argumente für Ihren Mandanten bringen, dann wiederholen Sie damit genau das, wofür Ihr Mandant angeklagt wurde, nämlich seine strafbaren Meinungsäußerungen!

Wenn Sie jetzt noch irgendeinen Zweifel daran haben, wie bizarr und böswillig Gesetze gegen jegliche Meinungsäußerungen sind und welche Auswirkungen das haben kann, dann weiß ich auch nicht weiter!

Der Vortrag, wegen welchem Sylvia Stolz nach dem Absitzen ihrer Haftstrafe „erneut“ angeklagt wurde, wurde offensichtlich nicht umsonst mit den Worten „Sprechverbot – Beweisverbot – Verteidigungsverbot“ (von welchem ich mich selbstverständlich distanziere) betitelt! Also, es gibt in diesem „Rechtsstaat“ anscheinend Menschen, die noch nicht einmal auf gesetzlich garantiertes und seit Jahrhunderten praktiziertes „rechtliches Gehör“ Anspruch haben!! Ich bin beeindruckt und möchte sagen: Es lebe der „Rechtsstaat“ und die „Demokratie“ in der BRD!

Des weiteren, und hier halte ich mich etwas zurück, werde Ihnen aber genauer berichten sobald ich bei den betreffenden Personen angefragt habe, ist mir „nicht bekannt“, dass gegen Monika Schaefer ein Ermittlungsverfahren, vor ihrer Reise nach Deutschland, gelaufen haben soll! Und wenn, so frage ich mich, warum die „BRD“ ein solches Verfahren einleitet, wenn ein Mensch fremder Staatsbürgerschaft und in seinem eigenen Land, eine Meinung geäußert hat, die in seinem eigenen Land nicht strafbar ist! Aber möglicherweise werden zur Aufklärung dieses „Missverständnisses“ noch weitere Artikel in den „öffentlichen Medien“ folgen!

Und tatsächlich hat der Schreiber dieses Artikels „wahrheitsgemäß“ berichtet, dass Monika u.a vorgeworfen wird, die Frage zu stellen, wie es sein kann, dass in Todeslagern Krankenhäuser für die Insassen existiert haben! Bedauerlicherweise hat er es verpasst seinen Lesern eine dringend benötigte Antwort hierzu zu geben! Aber vielleicht liegt das daran, dass die bösen Volkverhetzer mit dieser Frage, wie so oft, gegen ein „ungeschriebenes Gesetz verstoßen“! Nämlich gegen jenes, welches es verbietet diverse Fragen zu diversen Themen zu stellen! Das ist auch der Grund, warum ich nicht, so wie die laut dem Artikel „unkluge Monika“ diese Frage stellen werde!

Doch auch wenn man Monika nun Klugheit oder Unklugheit unterstellen mag, weil sie es gewagt hat einen öffentlichen, und nicht „für sie selbst eröffneten Prozess“ zu besuchen, so können wir ihr doch immerhin dankbar sein! Schließlich hat sie uns damit gezeigt, was wir in der „BRD“ unter gar keinen Umständen dürfen oder tun sollten!

Wie immer distanziere ich mich von einer persönlichen Meinung und schildere Ihnen lediglich, die in den Medien (sicher versehentlich) nicht erwähnte Faktenlage und Hintergrundinformation. Ich schließe mit den Worten: Ich „weiß“ nix, ich „kann“ nix und ich „bin“ nix! Nur eine blöde Deutsche, die sich sicherheitshalber weit entfernt von „den verbotenen Fragen“ hält!

Ein deutsches Mädchen

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