Dezember 09, 2018

Vortrag von Steve Bannon in Zürich

Vortrag von Steve Bannon in Zürich

Bin mit einigem was Steve Bannon sagt nicht ganz einverstanden, aber trotzdem ist es bemerkenswert was er bisher medial und politisch geleistet hat. Zur Information für die, die nicht wissen wer er ist: Bannon ist ein US-amerikanischer Publizist, Filmproduzent und politischer Berater. Er leitete von 2012 bis August 2016 und von August 2017 bis Anfang 2018 die Website Breitbart News Network. Im August 2016 wurde er Berater des damaligen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Von dessen Amtsantritt am 20. Januar 2017 bis zum 18. August 2017 war er der Chefstratege im Weissen Haus.
 


Die Schweizer Zeitung "Die Weltwoche" hat ihn zu ihrer Veranstaltung "Die Weltwoche, on the road" nach Zürich am 6.3.2018 eingeladen. Hier sein Vortrag und die anschliessende Diskussion.

Er erzählt wie es zur Brexit-Abstimmung kam und wie Donald Trump gewonnen hat, gegen eine riesige Opposition der Medien, die den Sieg von Trump weder vorhergesehen noch glauben konnten. Die hart arbeitenden Bürger hatten die Schnauze voll von der politischen Korrektheit und der Politik der Links-Liberalen und haben sie durch ihre Stimmabgabe ausgedrückt.

Dann sagt er: "Und jetzt 2018. Schauen wir uns an was in Italien passiert ist. Wieder ein Wahlresultat gegen das Establishment. Und die Medien sind wieder völlig baff. Wie konnte das passieren? Wieso haben wir das nicht gesehen? Sie meinten nach der Präsidentschaftswahl in Frankreich wäre die populäre Woge vorbei.

Sie ist nicht vorbei. Sie fängt erst an. Der Trend der Geschichte ist auf unserer Seite. Wir werden nicht jede Wahl gewinnen. Und wenn wir gewinnen, werden sie nicht die Schlüssel (zur Macht) aushändigen. Wenn ihr eure Freiheit wollt und euer Wohlergehen, dann müsst ihr es euch nehmen.

Wir müssen eine Wahl nach der anderen gewinnen, bis sie sagen, jetzt geben wir auf. Schauen wir uns an was in Polen, in Ungarn, in der Tschechischen Republik und in Österreich passiert ist. Sogar in Frankreich und in Deutschland. Schauen wir uns die AFD an oder den Front National. Das sind nicht immer Siege, aber es ist eine ständige Bewegung und ein Momentum."

Das stimmt, denn Emmanuel Macron hat zugegeben, das italienische Wahlresultat ist eine brutale Erinnerung an Europa, dass die italienischen Bürger "über Monate und Monate gelitten haben", wegen dem Migrationsdruck. Die Schockabstimmung sei eine Botschaft an die EU-Führung, sie wurde von "grossartigen Ideen" getrieben, die aber dazu führten, dass sie die alltäglichen Probleme der Bürger vernachlässigten.

Auf der anderen Seite, was mich am meisten an Bannon stört, er sagt, er wäre ein "christlicher Zionist". Das ist ein totaler Widerspruch, denn man kann kein echter Christ sein und die Lehre von Jesus befolgen, aber gleichzeitig die verbrecherische und rassistische Apartheid-Politik der Zionisten befürworten.

Übrigens, nur mal zur Klarstellung, der Zionismus ist nicht mit dem Judentum gleichzustellen, denn jeder kann ein Zionist sein, genauso wie Kommunisten nicht gleich Russen sind, auch jeder kann einer sein. Das sind menschenverachtende Ideologien, die mit der Ethnie nichts zu tun haben!

Quelle: http://alles-schallundrauch.blogspot.de
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