Dezember 09, 2018

Der Zionistische Faktor – Kapitel 6

Der Zionistische Faktor – Kapitel 6

Die erste Ausgabe von The Zionist Factor erschien im Jahre 1986. Dieses Buch bildet den Höhepunkt von Ivor Bensons tiefgründigemWerk als Analytiker des 20. Jahrhunderts. Einfühlsam und unbeugsam ehrlich hat sich der Autor an die Erforschung eines ganzen Komplexes von Fragen gemacht, die alle abendländischen Denker in ihren Bann gezogen haben, ob sie es nun zugeben oder nicht: Das geheimnisvolle Verhältnis zwischen Christen, Juden, Kapitalismus und Sozialismus. Wichtigere Fragen als diese gibt es schlechthin nicht!

Der Zionistische Faktor – Der jüdische Einfluss auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts

Kapitel 6
Der «Antisemitismus» unter der Lupe

„… Dass die mächtige und wohlhabende jüdisch-amerikanische Gemeinschaft es nicht fertig gebracht hat, auch nur eine einzige wissenschaftliche Studie über die Ursachen des Antisemitismus zu erstellen, spricht Bände.
Weder die religiösen noch die weltlichen Führer der vielen jüdischen Organisationen wollen diese wirksame Waffe aus den Händen geben. Wer
Vorurteile beseitigt, verliert getreue Anhänger des Glaubens. (…) Dies ist die Verschwörung des Rabbinertums, jüdischer Bürger und anderer Führer des organisierten Judentums, die Probleme des Vorurteils am Leben zu erhalten…“ Alfred Lilienthal – The Other Side of the Coin

Von all den großen Betrügereien, die in ihrer Gesamtheit die heutige «Welt der Lügen» ausmachen, ist keine mächtiger oder gefahren-drohender als jene, die man «Antisemitismus» nennt. Sie ist heutzutage ungemein gefährlich, weil sie mit durchschlagendem Erfolg als Waffe der psychologischen Kriegsführung benutzt wird, um die Menschen der westlichen Staaten an der Einsicht zu hindern, dass man sie in eine längst geplante «Neue Weltordnung» führen will.

Sie ist deshalb so wirksam, weil sie von einem weltumspannenden Netzwerk von Organisationen eingesetzt und ausgenutzt wird, denen anscheinend unbegrenzte finanzielle Mittel und unbegrenzt viel Personal zur Verfügung stehen.

Diese große Lüge wird rücksichtslos eingesetzt, um missliebige Informationen zu unterdrücken und jede echte Debatte über bestimmte Themen abzuwürgen, insbesondere über die Entwicklung im Nahen Osten, wo die Gründung des Staates Israel eine Kettenreaktion ausgelöst hat, deren Folgen für Juden und Nichtjuden gleichermaßen alarmierend sind. 

Dr. Alfred Lilienthal, ein jüdischer Historiker, der den Zionismus als große Gefahr für das jüdische Volk und die ganze Welt erachtet, beschreibt diesen Mechanismus in seinem Buch, ‚The Zionist Connection‘ wie folgt:

Wenn die Beziehungen der USA zu der arabischen Welt und Israel wieder
einmal eine kritische Phase erreicht hatten, trat regelmäßig irgendein
Querdenker ins Rampenlicht, welcher das Problem in seiner Perspektive
erkannt hatte und mutig versuchte, es der amerikanischen Öffentlichkeit
zu erklären.

Ebenso regelmäßig wurde dieser Querdenker dann wie der
Leitwolf an der Spitze des Rudels unverzüglich abgeschossen, seine Feder
oder Stimme zum Schweigen gebracht, und wiederum erschien ein gähnendes
Vakuum. Mit Hilfe der stets willfährigen Medien wurde jeder Kritiker
Israels oder der amerikanischen «Israel zuerst»-Politik zu einem wiedergeborenen
Hitler hochstilisiert.

(…) Jene, die es wagten, die Schweige-Barriere
zu durchbrechen, haben teuer für ihren Schneid bezahlt, der
darin bestand, das auszuüben, was sie als ihre demokratischen Rechte betrachteten.

Lilienthal zählt anschliessend eine ganze Reihe namhafter Kirchenvertreter, Politiker und Wissenschaftler auf, die als «Antisemiten» kübelweise mit Schmutz überschüttet und in vielen Fällen beruflich oder gesellschaftlich ruiniert wurden, weil sie die Courage aufgebracht hatten, «gegen den Strom des jüdisch-zionistischen Nationalismus zu schwimmen».

Dazu gehören Rabbiner Elmer Berger; der Historiker Prof. Arnold Toynbee; Senator J. William Fulbright, der mutig auf den überwältigenden Einfluss Israels im Kongress hingewiesen hat; James Forrestal, ehemaliger US-Verteidigungsminister, der aus einem Krankenhausfenster in die Tiefe sprang oder gestoßen wurde; Moshe Menuhin, Vater des berühmten Geigers Yehudi Menuhin, die bekannte Kolumnistin und Schriftstellerin Dorothy Thompson; Graf Folke Bernadotte, schwedischer UNO-Emissär, der in Jerusalem ermordet wurde; General Charles de Gaulle sowie führende US-Akademiker wie Dr. William Burrows  von der Yale-Universität und der Harvard-Professor Ernest Hocking.

Alfred Lilienthals lange Liste von Prominenten, die als «Antisemiten» angeschwärzt und in manchen Fällen zum Schweigen gebracht wurden, könnte fast beliebig erweitert werden. Folgende Namen fallen einem da ein: Ernest Bevin, ehemaliger britischer Aussenminister; Bertrand Russell, liberaler Philosoph; Prof. Arthur Keith, berühmter Anthropologe und früherer Präsident der Britischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft; Douglas Reed, Schriftsteller und ehemaliger Europa-Korrespondent der Londoner Times; Brigadier Sir John Glubb;  der schwedische General Carl von Horn sowie Alexander Solschenizyn.

Für alle diese «Missetäter» war der verleumderische Vorwurf des «Antisemitismus» jenem weissen Punkt vergleichbar, den man einem zum Tode durch Erschiessen Verurteilten auf die Brust heftet, ehe er vor die Gewehrläufe treten muss, so dass die Schützen genau auf das Herz zielen können.
Lilienthal beschreibt den Mechanismus der Verfolgung so:

Überwachung, Belästigungen, Rufmord, unstatthafte Vergleiche,
Unterdrückung der Redefreiheit, Verfolgung jeder noch so zurückhaltend
formulierten abweichenden Ansicht – dies sind einige der grundlegenden
Techniken, welche die Vielzahl «humanitärer», «verteidigungspolitischer»
und sonstiger zionistischer Propagandaorganisationen anwendet, um jede
Opposition gegen den israelischen Staat und seine Politik zum Schweigen
zu bringen.

Lilienthal begnügt sich nicht mit einem abstrakten Hinweis auf die mit dieser schmutzigen Arbeit betraute «Vielzahl von Organisationen», sondern nennt Ross und Reiter:

Die 1913 gegründete, über grosse Finanzmittel verfügende Anti-Defamation League, ein Ableger der 130 Jahre alten B’nai-B’rith-Loge, spielt
die Führungsrolle bei der aggressiven, effizient organisierten und unentwegten Kampagne, deren Ziel darin besteht, den Antisemitismus durch
Verfolgung angeblicher Antisemiten nie aus den Schlagzeilen verschwinden zu lassen.

Die ADL, wie die Abkürzung dieser Organisation lautet, wird dabei fast immer von anderen jüdischen Gruppierungen flankiert.
Die Zeiten, als sie sich um die Ausmerzung tatsächlicher Vorurteile und tatsächlicher Bigotterie bemühte, sind längst vorbei; heute zielen ihre
Aktivitäten auf die Unterstützung Israels sowie die Ausschaltung von Kritikern der zionistischen Taktiken ab.

Dem Hauptsitz der ADL in New York stand anno 1974 ein Jahresbudget von 7,4 Millionen Dollar zur Verfügung; sie besitzt in den USA 28 regionale Büros und 300 vollamtliche Mitarbeiter. Jedes regionale Büro verfügt über ein eigenes Direktorium, das sich aus «führenden Persönlichkeiten und prominenten Bürgern der jeweiligen Gegend» rekrutiert. In allen Ländern der westlichen Welt bestehen entsprechend aufgebaute Schwesterorganisationen, die zwar zahlenmäßig weniger stark und nicht ganz so mächtig sind, aber – so Alfred Lilienthal – allesamt «enormen Druck, ja geradezu Erpressung ausüben». Gut-informierten Konservativen in aller Welt war vieles von dem, was Lilienthal schreibt, bereits bekannt, doch hört man dergleichen gerne von einem namhaften jüdischen Historiker, der nicht gegen sein eigenes Volk, wohl aber gegen den chauvinistischen Zionismus eingestellt ist.

Im vorliegenden Kapitel wollen wir freilich nicht Lilienthals umfangreiches Werk ‚The Zionist Connection‘ besprechen, sondern genauer untersuchen, was es mit der Totschlagevokabel «Antisemitismus» auf sich hat; unsere Analyse wird diesen Begriff als Popanz entlarven.

Allein schon das Wort «Antisemitismus» ist eine Lüge ganz besonderer Art, stellt es doch die Begriffe auf den Kopf. Eine derartige Lüge stößt auf den geringsten Widerstand, weist sie doch die stärkste Ähnlichkeit mit der Wahrheit auf, so wie der linke Handschuh dem rechten am stärksten gleicht. Was «Antisemitismus» genannt wird, ist nämlich in Tat und Wahrheit nichts anderes als sein genaues Gegenteil, nämlich Feindschaft gegenüber den Nichtjuden! Dieser Trick, der darin besteht, die Wahrheit so umzukehren, dass eine schamlose Lüge daraus wird, ist der hervorstechende Charakterzug der marxistisch-leninistischen Dialektik, welche die tyrannische Herrschaft einer konspirativen elitären Gruppe zur «Diktatur des Proletariats», einen Polizeistaat zu einer «Demokratie» und den Krieg zum «Frieden» umlügt.

Was die Zionistenbosse in Rage versetzt, ist – wie sie selbst schon oft eingestanden haben – nicht die vorgebliche Verachtung und Ausgrenzung jüdischstämmiger Menschen durch Nichtjuden und vor allem Christen, sondern das genaue Gegenteil:

Die Bereitwilligkeit, mit welcher die übrige Menschheit assimilierungswillige Juden in ihren Schoss aufnimmt.

Dies verdeutlichen die folgenden, ungemein aufschlussreichen Bemerkungen, die Isi Leibler, Vorsitzender des Exekutivrats der australischen Juden, laut den Australian Jewish Times vom 30. Dezember 1979 von sich gab:

Die hauptsächliche Bedrohung für unser Überleben ist auch weiterhin der zunehmende zahlenmäßige Verlust, den wir als Ergebnis von Assimilierung und Mischehen erleiden. Unser Problem in Australien wird noch durch den Umstand kompliziert, dass – wie in den meisten westlichen Gemeinschaften – fast alle unsere jungen Menschen Universitäten besuchen.

Dies ist an und für sich begrüssenswert, verstärkt aber die Assimilierungstendenzen, weil Universitäten für religiöse, ethnische und auf Wahrung
ihrer Eigenart bedachte Gruppen seit jeher eine Bewährungsprobe dargestellt haben.

Leibler lobpreist anschließend die «Intensivierung der positiven jüdischen Erziehungstätigkeit» als bestes Mittel gegen die Akzeptanz und Assimilierung der Juden durch die nichtjüdische Bevölkerungsmehrheit und fügt hinzu: «Wir dürfen ungemein stolz darauf sein, dass weit über 50% der jüdischen Schulkinder in Melbourne jüdische Schulen besuchen.»

Isi Leiblers Beschwörung der «Bedrohung», die von der «Assimilierung und den Mischehen» ausgehen soll, ist typisch für die Reaktion jüdischer Führer auf das, was sie stets als große, dem Liberalismus und der Großzügigkeit der Nichtjuden innewohnende Gefahr beargwöhnt haben. Hier ein beliebig herausgegriffenes, Howard Morely Sachars Buch The Course of Modern Jewish History entnommenes Beispiel:

Als sich unter Alexander II das Verhältnis zwischen Russen und Juden entspannte, entstand der jüdische Nationalismus nicht zuletzt als Reaktion
die Gefahr der Assimilierung. Wir erinnern an die Bestürzung, die Judah Leib Gordon und Peres Smolenski empfanden, als sie
urplötzlich erfassten, dass der «Modernismus» der Haskalah zur Fassade die Aufgabe jüdischer Loyalität geworden war.

Um dieser Assimilierung, nahmen Yehiel Michel Pines und Zeev Wolf Jawitz Neueinschätzung der Ghettowelt vor und entdeckten in jener
Welt eine Tiefe und Zartheit, die sie früher nicht erkannt oder geschätzt hatten.

Begreiflicherweise verhärtete sich die Einstellung Alexanders des Zweiten gegenüber den Juden wieder, als er erkannte, dass sein Liberalismus nicht die erhofften Früchte trug, ja dass die Judenführer all ihre Sonderrechte nutzten, um die Stellung der Juden als eigenständige Nation zu stärken und ihren Abgrenzungswillen zu steigern, ohne sich um die Bedürfnisse und Wünsche der restlichen Bevölkerung zu scheren.

Es besteht kein Zweifel daran, dass Isi Leibler vom Exekutivrat der australischen Juden für das organisierte Judentum in aller Welt sprach; schon ein gelegentlicher Blick in jüdische Zeitungen und Zeitschriften bestätigt dies. Dr. Josef Kastein, einer der berühmtesten unter den jüdischen Historikern, bestärkt uns in unserer Überzeugung, indem er bemerkt: «Halten wir uns die grosse Lehre unserer Geschichte vor Augen, dass der Antisemitismus kein jüdisches, sondern ein fremdes Problem ist.» (History and Destiny of the Jews.)

Louis Golding, ein weiterer bekannter Autor, stößt ins gleiche Horn: «Der Antisemitismus ist kein jüdisches, sondern ein fremdes Problem.» (The Jewish Problem.) So führt ein versteckter oder verdeckter Rassismus seitens der Juden zu einer offenen, scheinbar rassistischen Reaktion seitens der gekränkten «Fremden», in deren Mitte die Juden weilen, und diese Reaktion wird dann «Antisemitismus» genannt.

Sir Arthur Keith fasste den Sachverhalt in seinem Werk A New Theory of Human Evolution wie folgt zusammen:

Meine Kollegen auf dem Gebiet der Anthropologie haben, betört von ethischen Idealen, Juden wie Nichtjuden einen Bärendienst erwiesen, indem
sie vulgäre Dinge mit beschönigenden Wörtern bezeichneten.

Sie haben den Juden eingeredet, sie seien gar keine Rasse, sondern bloss eine «ethnische Gruppe», die durch eine gemeinsame Religion zusammengehalten werde. Sie haben ferner allen anderen weissen Völkern weisgemacht, sie gehörten keiner Rasse an, und folglich sei die ganze Feindseligkeit zwischen Nichtjuden und Juden nichts weiter als eine künstlich geschürte Form der Hysterie.

In bester Absicht haben professionelle Anthropologen es fertiggebracht, der Welt die Natur ihrer offenen Wunden zu verheimlichen.

Bedeutet Trennung zwangsläufig einen Antagonismus?

Sir Arthur Keith beantwortet diese Frage folgendermassen:
Ein Rassenmerkmal der Juden ist es, dass ihr Verhalten durch einen «doppelten Kodex» gekennzeichnet wird: Gegenüber ihren Stammesgenossen legen sie den einen Kodex (Freundschaft) und gegenüber sämtlichen außerhalb ihres Kreises Stehenden den anderen Kodex (Feindschaft) an den Tag. Wie wir gesehen haben, ist dieser Gebrauch eines doppelten Kodex Kennzeichen einer sich entwickelnden Rasse.

Der jüdische Gelehrte Bernard Lazare sprach demnach lediglich einen offenkundigen Sachverhalt aus, als er in seinem Buch Anti-Semitism schrieb:

Die Gegner der Juden gehörten verschiedenen Rassen an, lebten in verschiedenen Weltengegenden, unterstanden verschiedenen Gesetzen, hingen
unterschiedlichen Weltanschauungen an, pflegten nicht dieselben Gebräuche und wichen geistig stark voneinander ab. Unter diesen Umständen
konnten sie dieselbe Erscheinung unmöglich gleich beurteilen.

Daraus ist zu schliessen, dass die allgemeinen Ursachen des Antisemitismus stets in Israel selbst und nicht in seinen Widersachern lagen.

Der egalitäre Fanatismus moderner westlicher Linksintellektueller hat den verblendenden und verdummenden Effekt, dass sie um der Verbreitung ihrer gleichmacherischen Doktrin willen die Zusammenarbeit mit den militantesten rassischen Separatisten und rassischen Suprematisten stets eifrig gesucht und diese sogar als ihre Führer akzeptiert haben! Die nichtjüdischen Intellektuellen, deren Rassenbewußtsein völlig verkümmert ist, sehnen sich nach einer Welt, in der die vermeintlichen Ursachen des Antagonismus und der Spannung samt und sonders verschwunden sind, während ihre jüdischen Genossen mit demselben Eifer die Zerstörung des Rassenbewusstseins anderer betreiben, weil sie darin die ideale Voraussetzung für den Triumph ihres eigenen Gruppenbewusstseins und Nationalismus sehen.

Nahum Goldmann hat es erstaunlich freimütig gesagt: «Wir sind gleichzeitig das separatistischste und das universalistischste Volk der Welt.» (The Jewish Paradox.) Er stellt unmissverständlich klar, dass der Separatismus für «uns», die Juden, da ist, der Universalismus jedoch für «sie», die Nichtjuden.

George Orwell hat es in Animal Farm so ausgedrückt:

«Alle Tiere sind gleich, doch einige Tiere sind gleicher als die anderen.»

Der verdeckte Antagonismus einer unassimilierbaren, eine geschlossene Gemeinschaft bildenden Minderheit gegenüber der Bevölkerungsmehrheit hat sich in unzähligen Formen geäußert, doch der erstrebte allgemeine Effekt ist fast immer derselbe: Die «Fremden» sollen auf gerade jenen Gebieten schwach werden, auf denen die Minderheit stark ist, indem die Gruppensolidarität der Mehrheit untergraben und ihre Vitalität, ihr Selbstbewusstsein und ihre Willenskraft geschwächt werden. Ohne auf die Frage der Urheberschaft der sogenannten Protokolle der Weisen von Zion einzugehen, können wir festhalten, dass diese die vollständigste Beschreibung der dabei angewendeten Mittel enthalten, die je zu Papier gebracht worden ist.

Einer der Hauptfaktoren bei diesem Prozess der Kulturzersetzung, ohne den die ganzen Folgeerscheinungen unmöglich wären, war die Verfälschung all jener wissenschaftlichen Disziplinen, die mit der Erforschung des Menschen zu tun haben: Anthropologie, Psychologie, Ethnologie, Humangenetik, Politologie und Geschichtswissenschaft. Die Korrumpierung der Wissenschaften lässt sich nirgends so gut veranschaulichen wie in der Psychologie, jener Wissenschaft also, welche sich per definitionem mit der menschlichen Seele beschäftigt. Gerade auf diesem Gebiet hat die Antisemitismuskeule, oder die blosse Furcht davor, in unserem Jahrhundert verheerende Auswirkungen gezeitigt.

Dr. Thomas Szasz schreibt in seinem Buch, ‚The Myth of Psychotherapy‘:

Der Widerspruch zwischen Freuds leidenschaftlichen antireligiösen Tiraden und seinem engagierten Eintreten für das Judentum wirft ein grelles
Licht auf einen wichtigen Aspekt von Freuds Persönlichkeit und Werk, nämlich seine Feindschaft gegen die Nichtjuden.

Das volkstümliche Bild von Freud als einem aufgeklärten, emanzipierten, nichtreligiösen Menschen, der mit Hilfe der Psychoanalyse «entdeckte», dass die Religion eine geistige Krankheit ist, gehört ins Reich der Fabel verwiesen.

(…) Er sympathisierte  vom ersten Tage an mit dem Zionismus und war ein Bekannter und Anhänger Herzls, dem er einmal ein Exemplar eines seiner Bücher mit einer persönlichen Widmung zustellte. Freuds Sohn war Mitglied der Kadimah, einer zionistischen Organisation, und Freud selbst gehörte dieser als Ehrenmitglied an.

Szasz bemerkt, dass Freuds Rachsucht gegenüber persönlichen Feinden im besonderen sowie Nichtjuden im allgemeinen, aber auch die «potentielle Destruktivität der Psychoanalyse als Rhetorik der Verwünschung und Diffamierung», durch die damals verbreitete Vorstellung verschleiert wurde, «was jüdisch ist, ist liberal, fortschrittlich und wissenschaftlich»; deshalb war es schwierig, Freuds Lehren zu kritisieren, ohne gleich antisemitischer Gefühle bezichtigt zu werden. Am meisten beunruhigte Freud deshalb stets Kritik aus jüdischen Quellen, beispielsweise die couragierte und scharfsinnige Analyse des Wiener Schriftstellers Karl Kraus – er beschrieb die Psychoanalyse als «jene Krankheit, die zu kurieren sie vorgibt» – oder die von einem anderen jüdischen Schriftsteller, Theodor Lessing, stammende Definition der Psychoanalyse als «Monstrosität des jüdischen Geistes».

Szasz, der selbst jüdischer Abstammung war und an der New Yorker State University eine Zeitlang als Psychiatrieprofessor wirkte, schrieb anlässlich eines Buchs von Frank Field, in dem versucht wird, Karl Kraus’ hartes Urteil zu entkräften:

Fields Bemerkungen kennzeichnen eine intellektuelle und wissenschaftliche Einstellung gegenüber Freud und seinem Werk, die sich in den frühen
Zeiten der Psychoanalyse vor dem Ersten Weltkrieg entwickelt hat und die Freud nach Kräften förderte. Ich meine damit die Ansicht, es zeuge
von schlechtem Geschmack, darauf hinzuweisen, dass die Psychoanalyse Wissenschaft, sondern Ausdruck jüdischen Denkens ist und dass sie,
besonders in der Form, in der sie von Freud und seinen Lakaien benutzt wurde,  ein unmoralisches und hässliches Unterfangen war.

Wurde eine solche Behauptung von einem Christen aufgestellt, so bewies dies für die Anhänger der Psychoanalyse, dass dieser
Antisemit war; wurde sie von einem Juden erhoben, so enthüllte sie sein mangelndes Urteilsvermögen oder entsprang seinem jüdischen Selbsthass.

Da in Freuds Wien nur wenige Mohammedaner lebten und sich unter diesen wiederum nur wenige um die Psychoanalyse scherten, führte
diese Argumentation in der Praxis dazu, dass jede ernsthafte intellektuelle oder wissenschaftliche Kritik der Psychoanalyse verunmöglicht wurde. 20

Wenn Szasz die Psychoanalyse nicht als Wissenschaft, sondern als Ausdruck jüdischen Denkens einstufte, so sprach er damit ein grosses Wort gelassen aus, denn genau dasselbe gilt gleichermassen für andere jüdische Gelehrte und ihre wissenschaftlichen Lehren, beispielsweise für Prof. Franz Boas und seine Schule der egalitären Anthropologie, derzufolge die offensichtlichen physischen Unterschiede zwischen den Menschenrassen keine Entsprechung auf mentalem Gebiet finden.

Genau wie die Psychoanalyse wurde auch die egalitäre Anthropologie vor allem von Juden entwickelt und gefördert: Franz Boas selbst, Sohn von aus Russland stammenden Juden; Ruth Benedict, geboren in New York, später Professorin für Anthropologie an der Columbia University;  Isador Chein, geboren in New York, als Angehöriger des Supreme Court (Oberster Gerichtshof) mitverantwortlich für die Abschaffung der Rassentrennung; Theodosius Dobzhansky, geboren in Russland, Professor für Zoologie an der Columbia University; Melville Hershkowits, Professor für Anthropologie an der Northwestern University; Otto Klineberg, Lektor für Anthropologie und Psychologie an der Columbia University;
Ashley Montagu (nicht sein wirklicher Name), Professor für Anthropologie an der Rutgers University;  Gene Weltfish, Lektor für Anthropologie an der Columbia University etc.

Nichtjüdische Kritiker der von Boas verfochtenen Lehre, die ihre Gegner mit der traditionellen Höflichkeit der akademischen Sprache behandeln – welche natürlich voraussetzt, dass beide Seiten guten Willens sind -, versäumen es, ihre beste Trumpfkarte auszuspielen. Sie erwähnen nämlich den leicht beweisbaren Tatbestand nicht, dass die von Boas vertretene Theorie keine Wissenschaft, sondern Ausdruck jüdischen Denkens ist, die vor allem dazu dient, jüdische und insbesondere zionistische Anliegen zu fördern.

Zudem ließe es sich ebenso leicht nachweisen, dass all diese jüdischen Vertreter des Gleichheitsdogmas persönlich nicht daran glauben, da dieses in schroffstem Gegensatz zu den Praktiken ihrer Gemeinschaft steht, der ihre Loyalität und unkritische Unterstützung gilt.

Genau weil die von Boas gegründete anthropologische Schule keine Wissenschaft ist, darf an jenen Universitäten, wo Juden den Ton angeben, nicht offen darüber diskutiert werden, und sämtliche Gegenargumente werden mit der Rhetorik der «Verwünschung und Diffamierung» niedergeknüppelt, indem die Kritiker als «Rassisten», «Faschisten», «Nazis» oder sogar als «Geisteskranke» beschimpft werden.

Genau gleich verhält es sich auf dem Gebiet der Geschichte, insbesondere jener des 2. Weltkriegs. Vieles ist hier historisch nicht haltbar sondern Ausdruck eines auferlegten jüdischen Denkens; somit darf die Geschichte auch nicht nach den normalen akademischen Grundsätzen erforscht und diskutiert werden. Da hier jüdische geopolitische und sicherheits-politische Interessen auf dem Spiel stehen, wird jeder Versuch, die offizielle Version der Ereignisse zu widerlegen, zwangsläufig mit nichtakademischen Mitteln beantwortet, nämlich mit «Verwünschung und Diffamierung», bisweilen sogar mit physischer Gewalt.  Manches deutet darauf hin, dass das Instrument der Einschüchterung heutzutage vor allem gegen Nichtjuden verwendet wird, während es früher, als die Juden weniger Macht besassen, häufig und wirksam innerhalb der jüdischen Bevölkerungsgruppe benutzt wurde, um die Gruppensolidarität zu wahren.

Bernard Lazare bemerkt, dass die modernen Juden die Bedeutung der religiösen Zeremonien vergessen haben, und meint, das rabbinische Judentum habe sich zur «Religion des Rationalismus» gewandelt.  Was die Juden heute zusammenhalte, meint er, sei das «nationale Bewusstsein»; auch ein nichtreligiöser, agnostischer oder gar atheistischer Jude «ist weiterhin ein Jude, weil er an seine Rasse glaubt». Diese Bemerkungen untermauert Lazare mit Zitaten aus Werken anderer jüdischer Autoren.

Der in diesem Jahrhundert erfolgte Wandel lässt sich wie folgt beschreiben:

Leitmotiv des zionistischen Zusammengehörigkeitsgefühls ist nicht länger die Furcht, sondern der Appetit. Somit fürchten sich die heutigen Juden nicht mehr allzusehr davor, als Abweichler gebrandmarkt zu werden, sondern lassen sich von den Aussichten auf persönlichen Reichtum und Karriere betören, welche ihnen die Loyalität gegenüber ihrer Gruppe verheißt. In einer durch bourgeoise Profitgier und Konkurrenzdenken atomisierten westlichen Welt ist die ungeachtet ihrer geographischen Zerstreuung unerschütterliche Einheit der Juden mit ihrem beliebig variierbaren doppelten ethischen Kodex das Passwort Sesam öffne dich!, welches die Tür zum geschäftlichen und beruflichen Erfolg weit aufspringen lässt.

Bernard Lazare rühmt diese Mentalität ganz ungeniert:

Der persönlich stärker als seine Rivalen begabte Jude mehrt seinen Vorteil noch, indem er sich mit seinen Glaubensgenossen zusammentut (…)
und so seine Macht steigert, indem er gemeinsam mit seinen Brüdern handelt…

Doch ist der Jude wirklich «persönlich stärker als seine Rivalen begabt»?

Führende Juden reagierten empfindlich auf Boris Pasternaks Ausspruch, nur die Mittelmässigen fänden es nötig, ihren eigenen Vorteil anzustreben, indem sie sich innerhalb einer Gesellschaft zusammenschließen, und Pasternak wurde alsbald als  «antisemitischer Jude» an den Pranger gestellt.

Ein weiterer enormer Vorteil, den die Juden im heutigen, nur auf den persönlichen Erfolg ausgerichteten Geschäftsleben genießen, liegt darin, dass ihre eigenen Chancen durch ihre Möglichkeit, Nichtjuden zu einem Karrieresprung zu verhelfen, massiv vergrößert werden. Die Nichtjuden wetteifern geradezu darin, sich bei den Juden anzubiedern – im Geschäft, im Berufsleben und ganz besonders in der Politik, so dass diese Domänen weitgehend von den Juden kontrolliert werden.

Was können die nichtjüdischen «Fremden» nun angesichts des «Problems» tun, das in ihrer Mitte entstanden ist? Die erste Voraussetzung ist natürlich, das Problem zu verstehen und korrekt zu definieren. Dies haben wir im vorliegenden Kapitel zu tun versucht. Was wir, die «Fremden», brauchen, ist etwas, das nur ein Verständnis des Problems einschließlich der Einsicht in die Denkweise der Gegenseite ermöglicht, nämlich eine Haltung, die von Intelligenz und nicht von blind emotionalen Reaktionen geprägt ist. Schließlich wollen wir, dass sich das Problem entschärft und letzten Endes im Idealfall ganz verschwindet; wir wollen nicht nur ab und zu unseren Ressentiments freien Lauf lassen dürfen, denn dadurch wird die Lage nur noch vertrackter.

Der australische Judenführer Isi Leibler gibt uns die Antwort, nach der wir suchen: Wir müssen die assimilierungswilligen Kräfte fördern und intensivieren. Was für ihn die «hauptsächliche Bedrohung» darstellt, ist für uns die grösste Hoffnung. Die Menschen des Abendlandes haben sowohl als Völker wie auch als Einzelmenschen die Pflicht, sich geistig gegen jede Form des doppelten Kodex in ihrer Mitte zu wappnen; dadurch brechen sie diesem die Spitze.

Gleichzeitig werden sie, falls sie weise genug sind, die assimilierungswilligen Kräfte fördern, indem sie sich bei all ihren persönlichen Kontakten mit jüdischen Bürgern mustergültig höflich, hilfsbereit und freundlich verhalten, jedoch tunlichst vermeiden, sich durch allzu große Vertrauensseligkeit eine Blöße zu geben. Die Erfahrung von 2000 Jahren sollte uns hinreichend gelehrt haben, dass jenes Problem, welches die Juden als «Antisemitismus» bezeichnen, das wir jedoch Feindschaft gegen die Nichtjuden nennen, durch Appell an niedrige Instinkte und durch Verfolgungen nie und nimmer gelöst werden kann.

Doch tun wir gut daran, nie zu vergessen, dass die chauvinistischen Ambitionen der Zionisten die Menschheit auf eine weitere weltweite Katastrophe zutreiben, und dass ihre schärfste Waffe die lähmende Lüge vom «Antisemitismus» ist.

Zur Erklärung

Der doppelte Verhaltenskodex – im englischen Original «dual code» – wird vom Autor oder seinen Gewährsleuten unterschiedlich definiert (siehe etwa Kap. 6 und Kap. 12). Zur Erklärung: Der doppelte Verhaltenskodex ist das selbstverständliche Verhalten im früheren Normalfall der tendenziell geschlossenen Gesellschaften, in denen natürlich im Innenbereich andere Regeln gelten als Aussenstehenden gegenüber. Er übt insofern eine gesellschaftliche Schutzfunktion aus.

Das Bemerkenswerte ist nun, dass im Zuge der – nicht zuletzt durch jüdischen Einfluss herbeigeführten – weitgehenden Öffnung aller ehemals geschlossenen Gesellschaften auch der doppelte Verhaltenskodex immer mehr ausser Gebrauch kam – außer beim jüdischen Volk selbst, das im Gegenteil noch ganz dezidiert daran festhält. – Wenn Benson also vom doppelten Verhaltenskodex einmal als typisch jüdisch, zum anderen jedoch als von einer gewissermaßen natürlichen Gegebenheit spricht, so sind damit historisch unterschiedliche Stufen gemeint.

Fußnote:
20 Bei allem Respekt vor dem immensen Wissen des Autors fällt es doch nicht leicht, seiner Einschätzung Sigmund Freuds und der verschiedenen Formen der Psychotherapie, die sich weitgehend auf das Urteil von Thomas Szasz stützt, zu folgen. Ivor Benson war offensichtlich mit dieser Materie wenig vertraut; daher war ihm wohl auch Dr. Szasz’ Ausrichtung als «Anti-Psychiater» nicht bekannt. (Anmerkung des Herausgebers.)

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